Gran Canaria – Der kleine Kontinent

... so wird Gran Canaria wegen seiner vielfältigen, unterschiedlichen Landschaften mit europäischer, afrikanischer und amerikanischer Vegetation genannt.   Die 2000 Meter hohe Bergkette im Zentrum der Insel, mit ihren gewaltigen Granitfelsen, wird von eindrucksvollen bizarren Schluchten durchschnitten. Kaum anderswo findet man so unterschiedliche Landschaftsbilder so nahe beieinander wie auf dieser Insel. Felsmassive wechseln sich mit wüstenartigen Landstrichen und tropischer Vegetation ab. 

Ebenso abrupt wechseln die Klimazonen mit allen Facetten.  


Gran Canaria wurde am 29. Juni 2005 zum Weltreservat der Biosphäre ernannt. Die Insel verfügt über 33 Naturschutzgebiete, die fast 43% der Inselfläche einnehmen. 


Klima

Beeinflusst wird das Klima der Kanaren durch den Nordost-Passat. Diese Luftströmung erwärmt sich über dem Äquator und zieht über die Nordhälfte des Atlantiks.  Die Luftströumg des Nordost-Passat staut sich am 1.949 m hohen Zentralmassiv Gran Canarias, verhängt den Norden der Insel mit Wolken und versorgt ihn ausreichend mit Regen. Deshalb ist es im Norden und im Landesinnern häufig bewölkt und auch deutlich kühler – aber auch wesentlich grüner mit üppiger Vegetation.


Die Touristengebiete im Inselsüden liegen fast auf Meeresniveau und werden von der Passatwolke fast nie erreicht, deshalb ist es hier bis zu 7° wärmer als im Norden. Regen gibt’s hier nur an durchschnittlich 6 Tagen im Jahr! 


Strände

An der Küste findet man weite, herrliche Sandstrände. Die grössten und schönsten Strände liegen im Süden in Maspalomas. Direkt hinter dem Strand türmen sich die gewaltigen Sanddünen auf, deren Anblick sich laufend verändert.


Ausflugstipps

Hauptstadt La Palma. Die Stadt mit einem beeindruckenden Hafen vermittelt südamerikanisches Flair. Die Stadt ist ein Hauptanziehungspunkt für Touristen aus aller Herren Länder und bietet eine grosse Auswahl an Museen, Theater und Sehenswürdigkeiten.


Dünen Maspalomas - Naturreservat 

Das sicher markanteste Wahrzeichen Gran Canarias.  Die Dünenlandschaft von Maspalomas erstreckt sich über eine Fläche von ca. 400 ha und beinhaltet seltene und nur auf den kanarischen Inseln vorkommenden Pflanzen und wirbellosen Tieren eine Heimat. Eine Besonderheit bildet die "Charca", eine kleine Süsswasseroase nur wenige Meter vom Meer entfernt.


Puerto de Mogán

Puerto de Mogán, ein kleines Fischerdorf wird auch auch als Venedig Gran Canarias bezeichnet. In schmalen Gassen sind die weissen Häuser umgeben von farbenfrohen Pflanzen.


Natural del Roque Nublo

Der "Frosch" und der "Mönch" im Naturschutzgebiet sind die Wahrzeichen der Insel und sind weithin sichtbar.


Arucas

Zuckerrohrplantagen prägen die Umgebung von Arucas. In der Bodega kann man den Zuckerrohrschnaps probieren.


Küstenstrasse im Westen mit 30 Kilometer Panoramablick

Von Agaete Richtung Süden nach Aldea lohnt sich die kurvenreiche Fahrt mit dem Auto. Vom Aussichtspunkt Mirador del Balcón hat man einen unglaublichen Blick.


Caldera de Bandama

Auf 574 Meter Höhe führt ein ca. 2-stündiger Wanderweg am Kraterrand entlang 170 Meter in die Tiefe des Schlunds hinunter. Sehr beeindruckend der Blick in die Tiefe. Oder man geht ca. 1 Stunde um den Kraterrand herum.

 

 


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