Fuerteventura - die stille Insel des Windes


Fuerteventura, die Insel mit der ältesten Geschichte, ist die einzige Insel der Kanaren, die nicht durch Vulkanausbrüche entstanden ist, sondern durch Gesteinsverschiebungen.

Nur eine schmale Meerenge trennt Fuerteventura an der Westküste vom afrikanischen Kontinent.
Die Westküste wird die "Wilde Küste" genannt und ist aufgrund starker Unterströmungen nicht zum Baden geeignet.
Wilde Felsüberhänge und Gesteinsformationen schimmern - je nach Tageszeit - in vielen Farben und haben dadurch einen besonderen Reiz.

Strände
Auf Fuerteventura findet man ein Paradies gleichermaßen für Badeurlauber, Wassersportler wie für Fischer, und selbst in unmittelbarer Nähe der Hauptstadt, Puerto Rosario, gibt es wunderbare Strände, wie an der gesamten Ostküste.

Alle Strände sind öffentlich und laden zu ausgedehnten Strandspaziergängen und Wassersport jeder Art ein. Im Norden südlich von Corralejo erstreckt sich das Dünengebiet des Nationalparks (Parque Natural de las Dunas de Corralejo) auf ca. 11 km Länge. Der Sand ist sehr hell und fein. Von dort hat man einen tollen Blick auf die Inseln Los Lobos und Lanzarote.

Kleine Steinburgen schützen vor dem meist kräftigen Wind.

Die Playa de Sotavento (Lee-Strand) befindet sich auf der windabgewandten Seite. Für Surfer ist Fuerteventura das ideale Reiseziel. Dadurch ist die Insel eine wichtige Station im Windsurf-Weltcup. Einmal jährlich im August finden hier Speed- Surf-Weltmeisterschaften statt.
An diesem Küstenabschnitt bildet sich auch nach der Flut eine riesige, sehenswerte Lagune.

Der feinsandige Strand der Halbinsel Jandía erstreckt sich von Morro Jable bis nach Costa Calma mit ca. 21 km Länge. Der helle Sandstrand besteht aus zermalmten Krebstierschalen und nicht, wie gerne behauptet, aus angewehtem Saharasand von der nahen Westküste Afrikas. Zwischen Straße und Strand sind Salzwiesen, die unter Naturschutz stehen.

Hier findet man die wohl schönsten Sandstrände Europas, an deren südlichem Ende das kleine Fischerdörfchen Morro Jable liegt.  Die Uferpromenade von Morro Jable ist herrlich zum Flanieren geeignet und verbindet Morro Jable mit dem benachbarten Jandia Playa.

Hier im südwestlichsten Teil der Insel weht der Wind am schwächsten und trägt eher zur angenehmen Abkühlung bei.

Klima
Die nordöstlichen Passatwinde bestimmen im Sommer das Klima der Insel. Es kann zu Bewölkungen im Bergland bei ca. 600 m Höhe (Halbinsel Jandía, Betancuria) kommen, da die Passatwinde stetig wehen. Daher hängen im Bergland morgens schon mal die Wolken in den Hügeln, bis sie sich gegen mittags wieder auflösen. Dennoch ist es angenehm warm.
Durch einen Ausläufer des dortigen Golfstroms - dem Kanarenstrom -  gibt es kaum Temperarturschwankungen. Das Klima auf Fuerteventura ist dadurch ganzjährlig ziemlich ausgeglichen. Die Temperatur liegt in den Wintermonaten zwischen ca. 20 °C am Tag und ca. 12 °C in der Nacht. In den Sommermonaten werden schon mal Temperaturunterschiede von

ca. 28-30 °C am Tag und ca. 18-22 °C in der Nacht erreicht.
Von Norden nach Süden unterscheiden sich die Temperaturen ca. zwischen

3-5° C.

Essen und Trinken
Die Küche Fuerteventuras hat ihren Besuchern einiges Leckeres zu bieten. Selbst die Strandrestaurants bieten teilweise auch einheimische Spezialitäten. In den meisten Ortschaften und gerade auch in den Hafenstädten bekommt man fangfrischen Fisch und Meerestiere. Auch lohnt sich, den Kellner nach der Tageskarte zu fragen. Oft gibt es Gerichte, die nicht auf der Karte stehen – vor allem frischen Fisch. 

 

 


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